Frontmann des eigenen Zusammenbruchs.

Er singt nicht vom Untergang.
Er steht darin.

Mit offenem Hemd.
Offenem Herzen.
Und einem Stapel Briefe, die kein Mensch mehr verstehen sollte.

Vincent Flink ist kein Held.
Er ist ein Zeuge.

Ein Mann, der zu lange versucht hat, normal zu bleiben, bis aus dem Riss eine Stimme wurde.

Irgendwo zwischen Schulflur, Amtszimmer, Klinikgang, Arbeitswelt und kosmischem Restfunken begann er zu sprechen.

Nicht sauber.
Nicht brav.
Aber echt.

"Kein Opfer im falschen Spiel" ist seine Setlist.

Kapitel für Kapitel steigt Vincent Flink hinab in die Räume, in denen Menschen lernen zu funktionieren: Schule, Ausbildung, Arbeit, Ämter, Kliniken, spirituelle Ersatzwelten, familiäre Trümmerfelder, Körper, Krankheit, Erinnerung.

Was dort gefunden wird, ist selten schön.
Aber es lebt.

Und wer schreibt das alles?

Hinter Vincent Flink steht Vincent.

Ein Schriftsteller, Beobachter und professioneller Überlebender des deutschen Formularnebels. Er schreibt autofiktional, satirisch und poetisch über Scham, Wut, Körper, Sehnsucht, Würde, Behördenbriefe und den kleinen Rest Menschlichkeit, der sich weigert, endgültig still zu sein.